Lizenzierung

P-DRIVEN: Nutzungs- und Schulungsrechte klären

Was benötigen Sie: interne Anwendung, Empfehlung, externe Leistungen oder offizielle P-DRIVEN-Schulungen? Klären Sie zuerst vorhandene Rechte, benötigte Materialien und Rollenkompetenz. Erst daraus ergibt sich ein zusätzlicher Vertrags- oder Schulungsrahmen.

Zuerst die Frage klären

Wofür soll P-DRIVEN genutzt werden?

Intern anwenden: vorhandene Dokumentrechte und zusätzlichen Materialbedarf prüfen. Empfehlen: zulässige Aussagen und Empfehlungspfad klären. Extern liefern: vereinbarten Leistungsumfang und Partnerrahmen prüfen. Offiziell schulen: freigegebene Materialien und Schulungsbefugnisse gesondert klären.

BCM / Resilience

Pläne in die Übung bringen.

P-DRIVEN macht bestehende BCM- und Krisenhandbücher übbar: Rollen, Tafeln, Aufträge und Nachbesprechung werden praktisch anschlussfähig.

Geschäftsführung / Vorstand

Entscheidungen sichtbar machen.

Ziele, Verantwortlichkeiten, Eskalation und Follow-up werden übbar und nachbesprechbar.

Betrieb / Operations

Störungen führbar halten.

Lieferausfall, Produktionsstopp oder Serviceunterbrechung werden über Rollen, Tafeln und Aufträge geordnet.

Partner / Training

Den passenden Weg wählen.

Empfehlung, Umsetzung und Schulung bekommen jeweils einen passenden Rahmen.

Was regelt die Lizenz?

Aus Interesse wird ein tragfähiger Einsatz.

Die für die öffentlichen Dokumente gewährten Rechte unter CC BY-NC-ND 4.0 bleiben unberührt. Lesen oder eine von dieser Lizenz erlaubte Nutzung begründet keine zusätzliche kostenpflichtige Lizenzpflicht. Zusätzliche Materialien, vereinbarte Organisationsrechte und offizielle Schulungsbefugnisse sind davon getrennt zu prüfen. Die folgenden Tabellen beschreiben bestehende Programme, keine pauschale Lizenzpflicht für jede Modellnutzung.

Geltungsbereich

Wo gilt die Lizenz?

Organisation, Standort, Land, Szenario, Kundensegment oder Liefermodell werden klar beschrieben und versioniert.

Material

Welche Unterlagen sind freigegeben?

Je nach Lizenz gibt es freigegebene Sprache, Einseiter, Arbeitsbuch, Rollenkarten, Vorlagen, Übungsmaterial oder Umsetzungspaket.

Rechte

Was wird möglich?

Vorstellen, intern nutzen, beaufsichtigt umsetzen oder P-DRIVEN-gestützte Leistungen im vereinbarten Umfang liefern.

Qualität

Was hält die Anwendung verlässlich?

Trainingsrechte, Zertifizierungsautorität, Statusaussagen und Nutzung werden so geordnet, dass Partner, Kunden und Teilnehmende dasselbe Verständnis haben.

Welche Lizenzen gibt es?

Für Empfehlung, interne Nutzung, Umsetzung und Schulung gibt es passende Wege.

Partnerstatus, interne Anwendung und Training gehören zu derselben Lizenzlogik. Die Training Partner License ergänzt den Zugang zu offiziellen Schulungsunterlagen und Qualitätssicherung.

LizenzFür wenWas bringt sie?RechteNächster RahmenKapazität
Promotional PartnerVersicherer, Makler, Verbände, EmpfehlungsgeberFreigegebene Beschreibung, Einseiter, Kurzpräsentation und Empfehlungspfad.Vorstellen, empfehlen, Gespräche unterstützen.Für Umsetzung, Training, Vorlagen und Prozessführung führt der nächste Schritt in Application-, Delivery- oder Training-Partner-Rechte.Ein leichter Einstieg; Aufbaupfad kann später folgen.
Application Partner LicenseOrganisationen mit interner NutzungInterner Materialzugang: Arbeitsbuch, ausgewählte Vorlagen, Rollenkarten, Bereitschaftscheckliste und Anwendung im Geltungsbereich.Interne Nutzung im vereinbarten Geltungsbereich.Für externe Beratung, Trainer-Material oder Zertifizierungsautorität wird ein Partner- oder Trainingsrahmen geklärt.Ein Practitioner am Einstieg; Roadmap zu drei personenzertifizierten Personen.
Provisional Delivery Partner LicenseAnbieter im KapazitätsaufbauStarterpaket für Umsetzung, Prüfliste für beaufsichtigte Umsetzung, ausgewählte Vorlagen und Qualitätssicherung.Begrenzte, beaufsichtigte Umsetzung im vereinbarten Geltungsbereich.Für eigenständige Live-Krisen-Umsetzung, vollständiges Umsetzungspaket, Training und Zertifizierung ist der Ausbau zur passenden Partnerlizenz vorgesehen.Ein Crisis Facilitator oder Kandidat plus Plan zu zwei Crisis Facilitators in 6 bis 12 Monaten.
Delivery Partner LicenseQualifizierte Beratungen, Assistance-Dienstleister, MDR-/MSSP-Beratung, KrisendienstleisterVollständiges Umsetzungspaket, Facilitator-Leitfaden, Vorlagen für Lagevortrag, Auftragsübermittlung, Dokumentationschecklisten, Nachbesprechung, Qualitätssicherung und freigegebene gemeinsame Kennzeichnung.P-DRIVEN-gestützte Leistungen im vereinbarten Geltungsbereich verkaufen und liefern.Zertifizierungsautorität, Trainingsmaterial und Unterlizenzierung werden separat über Training Partner License und Governance geregelt.Mindestens zwei zertifizierte Crisis Facilitators unter Vertrag.
Training Partner LicenseBildungsanbieter, Akademien und Partner mit TrainingsauftragZugang zu offiziellen Curricula, Schulungsunterlagen, Trainer-Material, Teilnehmerreporting und Qualitätssicherungsregeln.Freigegebene P-DRIVEN Schulungen im vereinbarten Geltungsbereich durchführen.Zertifizierungsautorität, Unterlizenzierung und Änderungen am Vorgehensmodell werden über die Qualitätssicherung geordnet.Mindestens ein zertifizierter Trainer; Qualitätsreview nach erstem Training und danach jährlich.
Partner

Partner können P-DRIVEN verlässlich in ihrem vereinbarten Rahmen einsetzen.

Entscheidend ist ein klarer Kundenweg: Wer empfiehlt, wer liefert, welche Rolle P-DRIVEN spielt und welche Aussagen Kunden erwarten können.

Gute Aussagen

P-DRIVEN strukturiert Koordination.

Partner können freigegeben beschreiben, dass P-DRIVEN Rollen, Tafeln, Entscheidungsprotokoll, Übergaben, Blocker und Nachbesprechung betrieblich ordnet.

Aussagen mit Verantwortung

P-DRIVEN wird als Koordinations- und Vorgehensmodell beschrieben; Fachdomänen liefern ihre jeweiligen Ergebnisse.

Compliance, Versicherbarkeit, Prämie, Deckung, Schadenbearbeitung, Rechtsposition, technische Eindämmung und Schadenreduktion bleiben die Beiträge der jeweiligen Fachdomänen.

PartnerfitBestehende Beratungs-, Assistance-, MDR-/MSSP- oder Krisendienstleistung, erstes Kundensegment und sichtbarer P-DRIVEN-Geltungsbereich.
KundenwegWer empfiehlt, wer beauftragt wird, wer liefert, welcher Lizenztyp gilt und welche Materialien im Kundentermin gezeigt werden.
Material und TeamWelche Unterlagen genutzt werden und welche zertifizierte Kapazität vorhanden ist.
AussagenKlare Rolle, klare Zertifizierungsautorität und saubere Sprache zu Versicherung, Recht und Wirkung.
Empfehlung und Vertrag

Empfehlungswege bleiben nachvollziehbar.

Promotional Partner können vorstellen und Gespräche unterstützen. Wer liefert, wer beauftragt wird, welcher Geltungsbereich gilt und welche Aussagen erlaubt sind, wird vor der Umsetzung geklärt. Panel-, Provider- und Haftungsfragen werden sauber neben dem Statuszeichen geklärt.

Bildungsanbieter und Akademien

Die Training Partner License regelt offizielle Schulungen.

Die Personenzertifizierung beschreibt einzelne Personen. Diese Lizenz zeigt, wie eine Organisation mit offiziellen Curricula, Schulungsunterlagen und Trainer-Material arbeiten kann.

Curriculum

Vom Essential bis Trainer bleibt der Lernpfad sichtbar.

Foundation, Practitioner, Crisis Facilitator und Trainer werden mit Rollen, Tafeln, Übungen und Nachweisen verbunden.

Durchführung

Schulung gewinnt durch zertifizierte Trainer und Qualitätssicherung.

Trainer-Anforderung, Unterrichtsbeobachtung, Teilnehmerreporting und jährliche Qualitätssicherung gehören zur Lizenz.

Qualität

Zertifizierung bleibt nachvollziehbar.

Training Partner erhalten Schulungsunterlagen und arbeiten mit klarer Qualitätssicherung für Zertifizierung, Unterlagen und Vorgehensmodell.

Was vorher geklärt wird

Die Übersicht zeigt den Weg.

Bildungsanbieter sehen, worauf es ankommt: Kurslandkarte, Trainerqualifikation, Assessment und Lokalisierung.

KurslandkarteEssential, Foundation, Practitioner, Crisis Facilitator und Trainer mit Rollen, Tafeln, Übungen und Nachweisen.
Trainer-QualifikationZertifizierte Trainer-Kapazität, Unterrichtsbeobachtung, QA-Rhythmus und Erneuerungslogik.
Assessment-ModellWissenscheck, Übungsnachweis, Facilitator-Beobachtung, Trainer-Nachweis und Teilnehmerreporting.
LokalisierungsregelnKanonische P-DRIVEN-Begriffe, freigegebene Übersetzungen, Geltungsbereich und konsistente Anwendung des Vorgehensmodells.
Freigegebene AussagenWas eine Akademie über Kompetenz, Zertifizierungspfad, Schulungsunterlagen und Lizenzrahmen gut sagen kann.
Nächster Schritt

Nutzung einordnen.

Nennen Sie Einsatz, Organisation und Standorte, interne oder externe Nutzung, benötigte Materialien und vorhandene Rollenkompetenz. Nicht jede Nutzung braucht zusätzliche kostenpflichtige Rechte.

Kontakt

Kontakt aufnehmen.

Kurze Angaben reichen. Das Formular sendet die Anfrage an post@p-driven.org; bei angegebener E-Mail-Adresse geht eine kurze Eingangsbestätigung an den Absendenden.